Deutsche Umwelthilfe
Kritik an Hitzeschutz: Weniger Bäume, mehr Flächenversiegelung

Deutsche Städte sind nach Darstellung der Deutschen Umwelthilfe durch Versiegelung und den Verlust von Bäumen schlecht vor Hitze geschützt.

    Der Pariser Platz in Stuttgart
    Die deutsche Umwelthilfe kritisiert die Flächenversiegelung in Deutschen Städten. (picture alliance / imageBROKER / Arnulf Hettrich)
    In ihrer jährlichen Erhebung stellte die Organisation fest, dass mehr als 900.000 Bäume in den vergangenen sieben Jahren aus den untersuchten 195 Städten verschwunden sind. Erstmals sei auch die sogenannte Baumbeschirmung, also der Schatten durch Pflanzen, die mehr als 2,5 Meter hoch sind, untersucht worden. Den wissenschaftlich empfohlenen Richtwert von einer Überschattung von 30 Prozent ihrer Fläche hätten nur sieben Städte erreicht. Zudem nehme in allen untersuchten Städten die Versiegelung zu.
    Besonders schlecht ist der Hitzeschutz den Angaben zufolge in Offenburg, Lahr und Mannheim. Kiel und Wuppertal seien dagegen gut aufgestellt, hieß es.
    Diese Nachricht wurde am 09.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.