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Kritik an Investoren-Plänen der FIFA - Watzke: "Absoluter Angriff auf den Fußball"

Die Pläne des Fußball-Weltverbandes FIFA, einen Teil der kommerziellen Rechte für die Weltmeisterschaften an Investoren zu verkaufen, stoßen auf Kritik. DFB-Vizepräsident Watzke erklärte, er teile die Ansicht der UEFA, dass es sich um einen absoluten Angriff auf den Fußball handele.

    FIFA-Präsident Gianni Infantino lächelt und hebt einen Daumen.
    FIFA-Präsident Gianni Infantino (picture alliance / dpa / Tom Weller)
    Watzke sagte dem "Kicker", die FIFA überschreite eine Grenze. Er betonte, dass es viel Gewicht habe, wenn sich der europäische Fußball geschlossen gegen die Pläne wehre. Die Europäische Fußball-Union UEFA will noch in der laufenden Woche eine Dringlichkeitssitzung abhalten. Laut Medienberichten soll dabei auch über einen Boykott der Weltmeisterschaft gesprochen werden.
    Der britische Premierminister Burnham sagte, der Fußball gehöre nicht den Investoren. Die WM sei kein Produkt, sondern der großartigste Wettbewerb auf der Welt. Der ehemalige FIFA-Präsident Blatter kritisierte seinen Nachfolger Infantino und meinte, niemand habe das Recht, den Fußball zu verkaufen.
    Die FIFA will die kommerziellen Rechte an den WM-Turnieren in eine Tochtergesellschaft auslagern und mit der Beteiligung privater Investoren ihre Einnahmen steigern. Mit dem Geld sollen die Zahlungen an die 211 Mitgliedsverbände wie den DFB mehr als verdoppelt werden, teilte der Weltverband mit.
    Diese Nachricht wurde am 29.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.