Bundesdatenschutzbeauftragte
Kritik an Plänen zur Änderung des Informationsfreiheitsgesetzes

Die Pläne der Bundesregierung zur Änderung des Informationsfreiheitsgesetzes stoßen auf Kritik.

    Louisa Specht-Riemenschneider, Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, schaut direkt in die Kamera. Sie sitzt vor einem blauen Hintergrund.
    Louisa Specht-Riemenschneider ist Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit. (Kay Nietfeld / dpa / Kay Nietfeld)
    Die Bundesdatenschutzbeauftragte Specht-Riemenschneider warnte gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vor einer Abschaffung der Informationsfreiheit und vor Diskriminierung. Die Partei die Linke sprach von einem Angriff auf die Pressefreiheit.
    Das Gesetz gewährt Bürgern den Zugang zu amtlichen Informationen und Dokumenten, was insbesondere Journalisten und Nichtregierungsorganisationen regelmäßig wahrnehmen. Nach dem Beschluss von CDU, CSU und SPD sollen die Auskunftsrechte künftig aber nur noch für Personen gelten, die ein berechtigtes Interesse an einer Auskunft haben. Geprüft wird zudem, den Zugang zu Informationen auf Deutsche und in Deutschland lebende EU-Bürger zu beschränken. Die Maßnahme zählt zu den 34 Reformschritten, die die schwarz-rote Koalition gestern vorgestellt hatte.
    Diese Nachricht wurde am 03.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.