
In einer Erklärung des Verbandes heißt es, man setze sich weiterhin für ihr Wohlergehen und ihre Sicherheit ein, sowohl auf als auch neben den Wettkampfstätten. Es werde das Bestmögliche getan, um die Attacken in sozialen Medien zu entfernen und ernstzunehmende Drohungen an die Strafverfolgungsbehörden weiterzuleiten, sagte das USOPC der Nachrichtenagentur AP.
Unter anderem der Ski-Freestyler Hunter Hess hatte sich kritisch zur US-Einwanderungspolitik geäußert. Er sagte bei einer Pressekonferenz, es rufe "gemischte Gefühle" hervor, die USA zu vertreten. Nur weil er die Flagge trage, heiße das nicht, dass er alles repräsentiere, was gerade in den USA passiere. Hunter war daraufhin in den sozialen Medien beschimpft worden. Der prominente US-Youtuber Jake Paul riet ihm, in ein anderes Land zu ziehen. Präsident Trump erklärte, Hess sei ein "echter loser", es sei schade, dass er bei den Spielen dabei sei.
Die Eiskunstläuferin Amber Glenn schrieb auf Instagram, sie habe eine erschreckende Menge an Hass und Drohungen erhalten, nur weil sie ihre Meinung gesagt habe, als sie gefragt worden sei, wie sie sich fühle.
Die zweimalige Snowboard-Olympiasiegerin Chloe Kim, deren Eltern Einwanderer sind, zeigte sich betroffen über die Debatte. "Die USA haben meiner Familie und mir so viele Möglichkeiten eröffnet, aber ich finde auch, dass wir das Recht haben, unsere Meinung zu den aktuellen Ereignissen zu äußern."
Diese Nachricht wurde am 10.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
