
Der Vorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels CDA, Radtke, sagte dem "Focus", wenn der Kanzler regelmäßig das halbe Land mit bestimmten Äußerungen gegen sich aufbringe, sei das kontraproduktiv. Wenn die Union immer wieder Diskussionen lostrete, ob die Leute faul seien und alle nur das System ausnutzten, dann habe sie schlicht nicht verstanden, worum es gehe. Der CDU-Spitzenkandidat in Mecklenburg-Vorpommern, Peters, sagte "Welt TV", mit Merz werde es keine Auftritte mehr vor der Landtagswahl am 20. September geben. Auch die sächsischen CDU-Kreisverbände äußerten Kritik am Kanzler und forderten eine "schonungslose Analyse" der Lage.
Die neue CDU-Generalsekretärin Hoppermann verteidigte Merz. Sie sagte im "Interview der Woche" des Deutschlandfunks, sie sehe zwar auch, dass sinkende Umfragewerte Fragezeichen hinterließen. Man sei aber auf dem richtigen Weg.
Diese Nachricht wurde am 12.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
