
Konkret geht es dabei um den Umgang mit Bundesverkehrsminister Schnieder. Medienberichten zufolge sollte dessen Ablösung bereits bei dem Presse-Statement am vergangenen Freitag bekanntgegeben werden. Dazu sei es jedoch nicht gekommen, weil der vorgesehene Nachfolger Güntzler kurzfristig wieder abgesagt habe.
Der rheinland-pfälzische Landtagsabgeordnete Ludwig sagte dem "Tagesspiegel", der Umgang des Kanzlers mit Schnieder sei ein kommunikatives Desaster. Der Bundesvize der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft, Bäumler, hatte dem Handelsblatt gesagt, die Abberufung des Verkehrsministers erwecke den Eindruck von Willkür. Zurückhaltender äußerte sich der Ministerpräsident von Thüringen, Voigt. Er sagte dem Deutschlandfunk, es sei sicherlich klar, dass der Freitag nicht rund gelaufen sei. Personalentscheidungen in der Bundesregierung seien jedoch Sache des Bundeskanzlers. Entscheidend sei, dass der Reformkurs weitergehe.
Diese Nachricht wurde am 26.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
