
Dadurch sollen Energienetze, Kraftwerke oder die Wasserversorgung künftig besser geschützt werden. Zuständige Unternehmen oder auch Krankenhäuser werden beispielsweise verpflichtet, strengere Sicherheitskonzepte und Notfallpläne zu erarbeiten. Durch das Kritis-Dachgesetz gibt es erstmals einen bundesweit einheitlichen Rahmen für den physischen Schutz wichtiger Versorgungsanlagen.
Innenminister Dobrindt hatte in der Debatte das Gesetz verteidigt. Der CSU-Politiker sagte, Deutschland sei Ziel von Sabotage, Spionage und Terror. Dobrindt erwähnte ausdrücklich den Anschlag auf das Stromnetz in Berlin Anfang Januar. Der Grünen-Politiker von Notz kritisierte das Kritis-Dachgesetz als unzureichend. Der AfD-Abgeordnete Raue warf der Regierung vor, die staatliche Kontrolle ausweiten zu wollen. Der Linken-Politiker Köstering unterstellte Dobrindt, sich nach dem Anschlag in Berlin inszenieren zu wollen.
Diese Nachricht wurde am 29.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
