Ukraine
Kushner und Witkoff aus Kiew abgereist, Selenskyj pessimistisch zu Friedensschluss mit Russland

Die US-Unterhändler Witkoff und Kushner sind nach ihrem Besuch in Kiew abgereist.

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (r) hört den Gesandten des US-Präsidenten Trump, Jared Kushner (l) und Steve Witkoff, während einer gemeinsamen Pressekonferenz im Anschluss an ihr Treffen in Kiew zu.
    US-Sondergesandte Witkoff und Kushner in Kiew beim ukrainischen Präsidenten Selenskyj. (Francisco Seco / AP / dpa / Francisco Seco)
    Der Sondergesandte und der Schwiegersohn von US-Präsident Trump hatten in der ukrainischen Hauptstadt Gespräche mit Präsident Selenskyj geführt. Wie bereits tags zuvor in Moskau mit dem russischen Staatschef Putin wollten sie Möglichkeiten für einen Friedenschluss zwischen beiden Ländern ausloten. Vor der Abreise forderte Witkoff beide Seiten zu Kompromissen auf. Es sei zwar schwer, aber man hoffe, dass eine diplomatische Lösung gefunden werden könne. Selenskyj betonte, dass territoriale Fragen nur bei einem Treffen beider Staatschefs geklärt werden könnten. Zudem zeigte er sich wenig optimistisch zu den Aussichten für einen baldigen Frieden.
    Falls der Krieg bis zum Winter andauere, werde man weitere Unterstützung brauchen.
    Diese Nachricht wurde am 07.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.