Kulturstiftung des Hauses Hessen
Landesregierung in Wiesbaden prüft Angebot für Schlösser, Parks und Museen

Die Landesregierung in Wiesbaden prüft ein Angebot für die Übernahme der Kulturstiftung des Hauses Hessen. Konkret geht es um die Übertragung zahlreicher Schlösser, Parks und Museen.

    Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU): Er trägt einen hellen Anzug und gestikuliert mit den Händen.
    Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein spricht von einem kulturpolitischen Signal mit großer Strahlkraft. (Helmut Fricke / dpa / Helmut Fricke)
    Finanzminister Lorz (CDU) teilte mit, man werde die finanziellen Auswirkungen sorgfältig abwägen, ob und in welcher Form eine Übernahme zum Wohl der Allgemeinheit möglich sei. Laut einer Mitteilung der Staatskanzlei hat die Familie des Adelsgeschlechts die Übernahme mit allen Rechten und Pflichten angeboten. Ministerpräsident Rhein (CDU) sprach einem kulturpolitischen Signal mit großer Strahlkraft.

    Schlösser, Mausoleen und Wohnimmobilien

    Zu dem Angebot gehören unter anderem Schloss Friedrichshof in Kronberg am Taunus, das Schloss und das Schlossmuseum Fasanerie in Eichenzell bei Fulda. Auch die beiden Mausoleen auf der Rosenhöhe in Darmstadt sowie mehrere Wohnimmobilien und Liegenschaften in Eichenzell, Hanau und Kronberg sind Teil des Angebots.
    Landgraf Donatus von Hessen sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", inzwischen seien die Verpflichtungen zu groß geworden, weil die Kosten in den vergangenen Jahren extrem gestiegen seien. Die Kulturstiftung ist eine von zwei Stiftungen des Hauses Hessen.
    Den Angaben zufolge soll sich es bei dem Vermögen um einen dreistelligen Millionenbetrag handeln.
    Diese Nachricht wurde am 25.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.