Nach Bergbau-Sanierung
Lausitzer Seenverbund ist eröffnet

In Brandenburg und Sachsen ist Europas größter künstlich geschaffener Seenverbund eröffnet worden.

    Dietmar Woidke (r, SPD), Brandenburgs Ministerpräsident, fährt mit einem Polizeiboot auf dem Großräschener See zum Festakt der Freigabe des Lausitzer Seenverbunds, links neben Woidke Bernd Sablotny, Sprecher der Geschäftsführung der LMBV (Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau- Verwaltungsgesellschaft mbh).
    Heute verbinden sich erstmals die fünf großen Seen – Senftenberger, Geierswalder, Partwitzer, Sedlitzer und Großräschener See – zu einem schiffbaren Verbund. (picture alliance/dpa/Marc-Oliver von Riegen)
    Die Ministerpräsidenten der beiden Bundesländer, Woidke und Kretschmer, gaben ihn in Neu-Seeland am Sedlitzer See in Brandenburg frei. Die zusammenhängende Wasserfläche beträgt rund 5.100 Hektar. Der Verbund soll den Tourismus in der Region stärken.
    Die Seen entstanden aus gefluteten Braunkohle-Tagebauen. Seit Anfang der 1990er Jahre hat allein die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft nach eigenen Angaben 941 Millionen Euro aufgewendet, um die von ihr verantworteten Gebiete zu sanieren.
    Diese Nachricht wurde am 29.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.