Bundesgerichtshof
Lebenslange Haftstrafe für Karate-Trainer wegen sexualisierter Gewalt an Kindern rechtskräftig

Ein Karatetrainer aus Sachsen-Anhalt ist wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs in mehr als hundert Fällen rechtskräftig verurteilt.

    Ein braunes Hinweisschild mit Bundesadler und dem Schriftzug "Bundesgerichtshof" steht vor einem Metallzaun.
    Der Eingang des Bundesgerichtshofs. (picture alliance / dpa / Uli Deck)
    Der Bundesgerichtshof bestätigte eine 13-jährige Haftstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung gegen den Mann aus dem sachsen-anhaltischen Dessau-Roßlau. Seine Revision gegen ein Urteil des Landgerichts wies der BGH zurück.
    Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Mann die Taten zwischen 1998 und 1999 sowie zwischen 2004 und 2011 begangen hatte. Die betroffenen Kinder waren zum Zeitpunkt der Taten zwischen sieben und neun Jahre alt. Der Angeklagte war weitgehend geständig. Er war bereits 2024 wegen sexuellen Missbrauchs zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. (Az. 6 StR 230/26)
    Diese Nachricht wurde am 24.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.