Branchentreffen
Leipziger Buchmesse: Donau-Regionen statt Gastland im Fokus

Die Leipziger Buchmesse verzichtet in diesem Jahr auf ein Gastland und stellt stattdessen die Donau-Regionen in den Mittelpunkt. Im März trifft sich die Buchbranche unter dem Motto "Donau – Unter Strom und zwischen Welten".

    Eine Familie läuft am Ufer der Donau in Budapest entlang, auf der anderen Flussseite ist das Parlamentsgebäude zu sehen
    Die Donau in Budapest: Der Roman "King Cobra" der Autorin Muri Darida beschäftigt sich mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Orbán durch eine queere Brille. (picture alliance / ZUMAPRESS.com ´´/ Aleksander Kalka)
    Erstmals steht bei der Leipziger Buchmesse vom 19. bis 22. März kein spezielles Gastland im Fokus. Die Messe kündigte an, man werde auf einer eigenen Bühne Buchvorstellungen und Diskussionspodien rund um die literarische Vielfalt der Donauländer und ihre gesellschaftspolitische Situation im Programm haben.
    Die Donau zieht sich 2.800 Kilometer durch Deutschland, Österreich, die Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Rumänien, die Republik Moldau und die Ukraine. Die eingeladenen Autorinnen und Autoren sollen demnach Einblicke in diese Ambivalenz der Region geben.
    Diese Nachricht wurde am 04.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.