Bundesanwaltschaft
"Letzte Verteidigungswelle": Neue Anklage gegen mutmaßliche jugendliche Rechtsextremisten

Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen zwei weitere mutmaßliche Mitglieder der rechtsextremistischen Gruppe "Letzte Verteidigungswelle" erhoben.

    Hamburg: Polizeibeamte stehen vor dem Strafjustizgebäude, wo der Prozesses gegen die rechtsextreme Terrorgruppe "Letzte Verteidigungswelle" beginnt.
    Vor einigen Wochen wurden in Hamburg sieben Mitglieder und ein Unterstützer der "Letzte Verteidigungswelle" zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. (Marcus Brandt / dpa / Marcus Brandt)
    Die Behörde teilte in Karlsruhe mit, den beiden Jugendlichen werde Unterstützung einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Im Wesentlichen geht es um einen versuchten Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim Anfang 2025. Das Thüringer Oberlandesgericht muss nun klären, ob es zum Prozess kommt. 
    Die Gruppe "Letzte Verteidigungswelle" wollte laut den Ermittlungen durch Gewalt gegen politische Gegner und Migranten einen Zusammenbruch des demokratischen Systems in Deutschland bewirken. Vor einigen Wochen wurden in Hamburg sieben Mitglieder und ein Unterstützer zu Haftstrafen zwischen anderthalb und fünf Jahren verurteilt.
    Diese Nachricht wurde am 01.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.