
Die Preise für Benzin und Diesel dürften dadurch morgen spürbar steigen. Für Kraftstoffe, die am 1. Juli das Tanklager oder die Raffinerie verlassen, gilt dann wieder die alte und höhere Steuer. Inklusive Mehrwertsteuer macht das 16,7 Cent pro Liter aus. Der Tankstellenverband BFT erwartet, dass sich das an den Zapfsäulen erst morgen Mittag bemerkbar macht, da die Preise derzeit nur um 12.00 Uhr angehoben werden dürfen - und nicht schon um Mitternacht, wenn der Rabatt endet. Dieser war eingeführt worden, nachdem die Ölpreise infolge des Iran-Kriegs stark angestiegen waren. Autofahrer sollten auf diese Weise entlastet werden.
Den Bund kostete der Tankrabatt nach einer Schätzung des Finanzministeriums rund 1,6 Milliarden Euro. Das tatsächliche Volumen werde erst später feststehen.
Diese Nachricht wurde am 30.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
