
Stattdessen will sich der Verlag stärker auf seine anderen Schwerpunkte konzentrieren, vor allem auf die Themen Wissenschaft und Pädagogik. Bekannt wurde die Entscheidung durch einen Post des Autors Michael Stavarič, der im Leykam-Verlag selbst mit einigen Kinderbüchern vertreten ist.
Die Wissenschaftlerin Heidi Lexe, Leiterin der Wiener Studien- und Beratungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur, kritisiert, dass es bisher keine offizielle Stellungnahme seitens des Verlags gibt. Es gehe ein wichtiger Player im Bereich der österreichischen Kinder- und Jugendliteratur verloren, sagte Lexe im Deutschlandfunk. "Es gibt in Österreich eben nicht sehr viele Verlage, die mit einem eigenen professionellen literarisch ausgerichteten Programm tätig sind." Leykam habe in den letzten Jahren Publikationsmöglichkeiten geschaffen und damit neue Impulse in der österreichischen Szene gesetzt.
Diese Nachricht wurde am 07.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
