Nach Landtagswahlen
Linke wollen mit Grünen und SPD über Bildung einer Koalition verhandeln

Die Linkspartei in Berlin will Gespräche mit den Grünen und der SPD über die Bildung einer Koalition führen.

    Elif Eralp hält ein Mikrofon in der rechten Hand und grüßt mit der linken ins Publikum auf der Wahlparty der Linken im Festsaal Kreuzberg.
    Die Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp nach dem Sieg ihrer Partei bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin (Archivfoto vom 20. September 2026) (dpa / Sebastian Gollnow)
    Spitzenkandidatin Eralp, die als Siegerin aus der Wahl des Abgeordnetenhauses hervorgegangen war, sagte, es gebe dazu eine klare Empfehlung des geschäftsführenden Landesvorstands.
    Der Umgang der Linken mit Antisemitismus sowie die Pläne zur Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen stoßen bei anderen Parteien aber teils auf Kritik. Eralp kündigte an, dennoch an den Enteignungsplänen festhalten zu wollen. Der Spitzenkandidat der SPD, Krach, sagte, man werde sachlich über das Thema sprechen, das sollte unter Demokraten möglich sein. Der Spitzenkandidat der Grünen, Graf, forderte unterdessen eine konsequente Auseinandersetzung der Linken mit Antisemitismus in den eigenen Reihen.
    Neben einem Bündnis von Linken, SPD und Grünen wäre in Berlin rechnerisch auch eine Zusammenarbeit von CDU, Grünen und SPD möglich.
    Diese Nachricht wurde am 22.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.