Sicherheitspolitik
Linken-Politikerin Becker beklagt mangelnde Transparenz bei der Personalplanung der Bundeswehr

Die Linken-Bundestagsabgeordnete Becker hat den geplanten Personalaufwuchs der Bundeswehr auf 260.000 Soldaten in Frage gestellt.

    Rekruten bei der Schießausbildung
    Rekruten bei der Schießausbildung (picture alliance / dpa / Federico Gambarini)
    Bis heute habe ihr niemand erklärt, was genau mit den Fähigkeitszielen der NATO gemeint sei und wie viele Soldaten für die Teilstreitkräfte der Bundeswehr benötigt würden, sagte Becker im Deutschlandfunk. Die für Friedens- und Abrüstungspolitik zuständige Sprecherin ihrer Fraktion beklagte eine mangelnde Transparenz bei der Personalplanung. Becker, die auch Mitglied des Verteidigungsausschusses ist, äußerte sich skeptisch zum neuen Wehrdienstmodell auf freiwilliger Basis und warnte vor der Möglichkeit einer Bedarfswehrpflicht.
    Die Linksfraktion des Bundestags veranstaltet heute in Berlin ein sogenanntes Anti-Wehrpflicht-Festival, um junge Menschen über Themen wie Wehrpflicht, Aufrüstung, Militarisierung und Kriegsdienstverweigerung zu informieren.
    Diese Nachricht wurde am 13.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.