
Die Verbindlichkeiten sollen sich auf 500 Millionen bis eine Milliarde Dollar belaufen. Dem gegenüber stehen Vermögenswerte von höchstens 500 Millionen Dollar. Zu den Gläubigern zählen die Stars des Sports selbst. Der spanische Golf-Profi Jon Rahm fordert noch rund siebeneinhalb Millionen Dollar. Er erzielte seit 2024 eine Gewinnsumme von fast 97 Millionen US-Dollar. Auch andere Profis fordern noch Millionen von der LIV Tour.
Der deutsche Golf-Profi Martin Kaymer bedauerte in einem Interview mit dem "Golf Magazin" ein mögliches Aus für die LIV-Tour. Er habe viel Energie in das Projekt gesteckt, sagte Kaymer, der aus den von Saudi-Arabien finanzierten Wettbewerben fast 13 Millionen US-Dollar erhielt.
Vorerst kein endgültiges Aus
Ein offizielles Ende der LIV Tour ist bislang aber nicht verkündet. Die Veranstalter sprechen von einem Neustart im kommenden Jahr. Laut einer Pressemitteilung soll es bereits eine Vereinbarung mit der Investmentfirma BC Partners Credit geben.
In dem neuen Modell werde es für Spieler möglich sein, Mehrheitseigentümer zu werden, außerdem soll der Turnierkalender verkleinert werden. Ob die großen Namen der Golfwelt dann wieder bei der LIV Tour an den Start gehen, bleibt offen.
In dem neuen Modell werde es für Spieler möglich sein, Mehrheitseigentümer zu werden, außerdem soll der Turnierkalender verkleinert werden. Ob die großen Namen der Golfwelt dann wieder bei der LIV Tour an den Start gehen, bleibt offen.
Diese Nachricht wurde am 09.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
