
Zuvor hatte die EU-Kommission angekündigt, die EU-Regelung zur Ein- und Ausreise in den Schengenraum zu überarbeiten. Eine Blockade in Serbien und Bosnien dauert weiter an.
Die Lastwagenfahrer protestieren gegen das seit Oktober schrittweise eingeführte digitale Ein- und Ausreisesystem der EU für Drittstaatenangehörige. Seit der Einführung gibt es laut Speditionsunternehmen immer wieder Probleme für Fahrer aus Nicht-EU-Staaten. Denn diese dürfen sich in sechs Monaten nur 90 Tage im Schengen-Raum aufhalten. Das Gesetz gibt es zwar schon länger, es wurde aber bisher für LKW-Fahrer nicht umgesetzt. Die EU-Kommission kündigte nun - Zitat - "pragmatische Lösungen" an, die verlängerte Kurzaufenthalte für ausgewählte Kategorien von Drittstaatenangehörigen ermöglichen. Dies solle auch Lkw-Fahrer beinhalten. Speditionsverbände begrüßten den Schritt.
Diese Nachricht wurde am 30.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
