
Verbandspräsidentin Ostermann sagte im Deutschlandfunk, bisher seien die Schritte der Regierung einfach nicht mutig genug. Sie plädierte unter anderem für eine schnellere Senkung der Körperschaftssteuer und eine Anhebung der Einkommensgrenze für den Spitzensteuersatz auf 100.000 Euro. Außerdem sprach sich Ostermann gegen eine Erbschaftssteuer für Betriebe aus. Damit säge man den Ast ab, auf dem man sitze. Die Betriebe brauchten langfristig stabile Rahmenbedingungen und diese erreiche man nicht durch Steuerdiskussionen.
Das Statistische Bundesamt veröffentlicht heute die Konjunkturdaten für das letzte Quartal des zurückliegenden Jahres. Auf Basis vorläufiger Daten war die Wiesbadener Behörde im Vorfeld davon ausgegangen, dass das Bruttoinlandsprodukt im Zeitraum von Oktober bis Dezember um 0,2 Prozent zugelegt hat. 2023 und 2024 war Deutschland in eine Rezession gerutscht.
In einer Umfrage des Branchenverbands BVMW unter mittelständischen Unternehmen gaben 64 Prozent der Befragten an, nicht daran zu glauben, dass die aktuelle Bundesregierung die politischen Voraussetzungen für eine Wirtschaftswende schaffen könne.
Diese Nachricht wurde am 30.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
