
Der Präsident des Bundesamtes, Messner, teilte in Dessau mit, die vorläufige Auswertung der Messdaten habe ergeben, dass alle Grenzwerte der europäischen Luftqualitätsrichtlinien eingehalten worden seien. Damit habe sich die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fortgesetzt. Die Daten seien bundesweit an rund 600 Messstationen erhoben worden. Den Angaben zufolge war die Belastung der Luft mit Feinstaub und Stickstoffdioxid im Jahr 2025 jedoch höher als in den Jahren zuvor.
Flächendeckende Einhaltung der Grenzwerte voraussichtlich bis 2035
Messner wies darauf hin, "dass vom Jahr 2030 an noch strengere Richtlinien gelten." So sinke der einzuhaltende Wert von Stickstoffdioxid dann von derzeit 40 Mikrogramm pro Kubikmeter auf die Hälfte; der für Feinstaub müsse noch deutlicher reduziert werden. Zudem habe sich gezeigt, dass an rund 39 Prozent der Messstationen die strengeren Grenzwerte nicht erreicht würden.
Eine flächendeckende Einhaltung könne es voraussichtlich bis 2035 geben, so Messner. Die endgültigen Daten zur Luftqualität aus dem vergangenen Jahr sollen demnach bis Mitte dieses Jahres vorgelegt werden.
Diese Nachricht wurde am 11.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
