Russischer Angriffskrieg
Lukaschenko empfiehlt Russland und Ukraine Kompromissbereitschaft

Der belarussische Machthaber Lukaschenko hat Russland und die Ukraine zu Kompromissbereitschaft aufgerufen, um den seit mehr als vier Jahren andauernden Krieg zu beenden.

    Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko spricht mit ernster Mine und ballt dabei die Fäuste.
    Seit 1994 regiert Alexander Lukaschenko Belarus autoritär. (picture alliance / dpa / TASS / Peter Kovalev)
    Ein militärischer Sieg sei für beide Seiten unrealistisch, sagt der Verbündete des russischen Staatschefs Putin in einem Interview des Fernsehsenders Al ⁠Arabija. ⁠Zwar rückten die russischen Truppen vor, jedoch litten beide Kriegsparteien unter einem ⁠Mangel an Soldaten. Weiter erklärte Lukaschenko, dass ⁠die Ukraine von seinem Land ‌nichts zu befürchten habe. Hintergrund sind Äußerungen von Präsident Selenskyj, wonach er russische Angriffe auch von belarussischem Gebiet ​aus für möglich halte.
    Belarus hatte Russland im Jahr 2022 den Einmarsch in die Ukraine über sein Territorium gestattet und die Stationierung russischer Atomwaffen geduldet.
    Diese Nachricht wurde am 16.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.