
Macron sagte auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu in Tel Aviv, die aufflammende Gewalt sei erschreckend. Das Überleben Israels und der Nachbarstaaten sei bedroht. An oberster Stelle stehe zudem die Befreiung der von der Hamas verschleppten Geiseln. Macron warnte zudem die Hisbollah-Miliz im Libanon, die Huthi-Rebellen in Jemen und den Iran davor, in den Konflikt einzugreifen.
Der französische Präsident betonte Israels Recht auf Selbstverteidigung, aber wies auch darauf hin, dass bei Gegenangriffen palästinensische Zivilisten verschont werden sollten. Krankenhäuser müssten wieder mit Strom versorgt werden. Macron sagte, dass die Palästinenser ein Recht auf einen eigenen Staat neben Israel hätten. Allerdings sei diese Friedenslösung nur ohne Terrorgruppen wie der Hamas möglich. Macron kündigte an, weitere Gespräche im Nahen Osten zu führen.
Netanjahu bedankte sich bei Macron für die Solidarität Frankreichs. Er sagte, der Terror der Hamas bedrohe auch Europa und die USA. Israel kämpfe daher für die Zivilisation der freien Welt.
Diese Nachricht wurde am 24.10.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
