Ukraine
Macron sagt Kiew weitere Luftabwehrraketen zu - Bundesaußenminister Wadephul will mit Partnern über Patriot-Raketen sprechen

Nach den jüngsten russischen Angriffen auf die Ukraine hat Frankreich der politischen Führung in Kiew weitere Luftabwehrraketen zugesagt.

    Der französische Präsident Emmanuel Macron
    Emmanuel Macron (AP / JUNG YEON-JE)
    Das teilte Präsident Macron nach einem Telefonat mit seinem ukrainischen Amtskollegen Selenskyj mit. Dieser erklärte, man habe über den Mangel an Luftabwehrsystemen gesprochen. Frankreich wolle die Lieferung moderner Ausrüstung und Raketen beschleunigen. Die Ukraine wartet auf ein neues italienisch-französisches Abwehrsystem, das Experten zufolge ballistische Raketen abschießen kann.
    Bundesaußenminister Wadephul kündigte bei einem Solidaritätsbesuch in Kiew ebenfalls weitere Unterstützung an. Konkret geht es um Hilfen zur Wiederherstellung der Infrastruktur und Energieversorgung für den bevorstehenden Winter. Wadephul will sich außerdem bei den europäischen Bündnispartner und den USA dafür einsetzen, dass die Ukraine weitere Patriot-Abwehrraketen erhält. Während Wadephuls Aufenthalt in Kiew setzte die russische Armee ihre Luftangriffe auf die ukrainische Hauptstadt fort.
    Diese Nachricht wurde am 22.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.