Kliniken
Mangellage bei Blutspenden hat sich wieder entspannt

Der Mangel an Blutkonserven hat sich nach Angaben des Roten Kreuzes in mehreren Bundesländern wieder entspannt.

    Zwei Blutkonserven vor schwarzem Hintergrund. Darauf wird erklärt, welche Blutgruppe welcher anderen spenden kann.
    Zwei Blutkonserven (imago images / CHROMORANGE)
    Es habe eine tolle Spendenbereitschaft gegeben, sagte ein Sprecher. Seit einigen Tagen sei man etwa in Thüringen und Sachsen-Anhalt wieder versorgungssicher. Alle Anfragen aus den Kliniken könnten bedient werden. Es gebe lediglich noch die Sorge, ob Menschen ihre für Februar und März geplanten Spenden wegen der Mangellage vorgezogen hätten, und man deshalb möglicherweise vor neuen Problemen stehe. Der Abstand zwischen zwei Blutspenden beträgt mindestens 8 Wochen. 
    Im Januar hatte das Rote Kreuz dringend zu Blutspenden aufgerufen. Der Mangel sei so gravierend gewesen wie in den drei Jahren zuvor nicht, hieß es. Einige Krankenhäuser hatten bereits angefangen, Eingriffe zu verschieben. Gründe für den Mangel waren unter anderem die frühe Grippewelle im Dezember, die Weihnachtsfeiertage und die teils strengen Winterwetterbedingungen. Viele Blutspenden waren deswegen ausgeblieben.
    Diese Nachricht wurde am 12.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.