Wintersport
Manipulierte Anzüge: Drei ehemalige Funktionäre der norwegischen Skisprung-Mannschaft zu Sperren verurteilt

Im Manipulationsskandal um die norwegische Skisprung-Mannschaftsind sind drei Funktionäre zu Sperren von jeweils 18 Monaten verurteilt worden. Das teilte die Ethikkommission des Ski-Weltverbandes FIS mit. Unter den Betroffenen ist auch der ehemalige Cheftrainer Magnus Brevig.

    Das Bild zeigt Norwegens ehemaligen Skisprungtrainer Magnus Brevig (links) und Teamchef Jan Erik Aalbu.
    Norwegens ehemaliger Skisprungtrainer Magnus Brevig (links) wurde von der FIS-Ethikkommission gesperrt. (picture alliance / NTB / Terje Pedersen)
    Die Verurteilten müssen außerdem Geldstrafen in Höhe von umgerechnet etwa 5.400 Euro zahlen. Die drei Funktionäre wurden für schuldig befunden, bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr in Trondheim eine maßgebliche Rolle bei der Manipulation der Anzüge zweier Skispringer gespielt zu haben.
    Die beiden Sportler Johann Andre Forfang und Marius Lindvik waren zu Sperren von jeweils drei Monaten verurteilt worden, die sie im Sommer verbüßt haben. Lindvik durfte aber seinen bei den betroffenen Wettkämpfen gewonnenen WM-Titel behalten.
    Diese Nachricht wurde am 16.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.