
Eine Jury befand den Unternehmer für nicht schuldig. Er war 2021 wegen Mittäterschaft und krimineller Verschwörung im Zusammenhang mit dem Autobombenangriff auf die Reporterin angeklagt worden. Er wurde beschuldigt, der Drahtzieher zu sein und den Mord in Auftrag gegeben zu haben. Die Vorwürfe wies er zurück. Wegen der Tat waren bereits zwei Personen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Verbrechen an Galizia hatte in Europa für Aufsehen gesorgt und Proteste ausgelöst, in deren Zuge der maltesische Ministerpräsident gestürzt wurde.
Die 53-jährige Reporterin wurde im Oktober 2017 durch eine Autobombe in der Nähe ihres Hauses getötet. Die Berichterstattung der Journalistin konzentrierte sich auf Korruption in dem EU-Inselstaat Malta.
Diese Nachricht wurde am 02.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
