
In einer Erklärung des Innenministeriums heißt es, Falschinformationen in den sozialen Medien und Menschenhändler seien für die Geschehnisse verantwortlich. Auch könnte das kürzlich erlassene Urteil des Obersten spanischen Gerichtshofs einige Migranten ermutigt haben. Nach Angaben des Innenministeriums haben rund 40.000 Menschen versucht, nach Ceuta zu gelangen. Dabei habe es elf Tote gegeben.
Nach Angaben spanischer Behörden sollen mindestens 72 Migranten ums Leben gekommen sein.
Der Ansturm auf Ceuta löste Streit innerhalb der Europäischen Union aus. Mit der Migrationspolitik befassen sich die EU-Innenminister deshalb auf einer kurzfristig einberufenen Sondersitzung am Dienstag.
Diese Nachricht wurde am 02.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
