
Zuvor hatte es in den sozialen Medien Aufrufe zu einem erneuten massenhaften Grenzübertritt gegeben. Unter den Festgenommenen seien 109 Menschen aus Subsahara-Afrika sowie zwei Marokkaner, hieß es aus dem Innenministerium in Rabat. Die spanische Nachrichtenagentur EFE meldete, die marokkanische Polizei habe Tränengas eingesetzt, um Gruppen von Migranten in den Hügeln vor der Grenze zu zerstreuen.
Spanien hatte die Sicherheitsvorkehrungen deutlich verschärft. In der Exklave sind inzwischen 880 Beamte der Nationalpolizei im Einsatz. Sie werden von 2.000 Soldaten und 700 Mitgliedern der Polizei-Einheit Guardia Civil unterstützt.
Ende Juli waren nach Schätzungen bis zu 80.000 Migranten nach Ceuta gelangt. Fast 100 Menschen kamen ums Leben; viele von ihnen beim Versuch, die Exklave schwimmend zu erreichen.
Diese Nachricht wurde am 15.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
