
In der Nacht auf Sonntag werden die Uhren im Land um eine Stunde zurückgestellt und dabei bleibt es dann. Wenige Tage vor der Parlamentswahl erfüllt die Regierung damit einen Wunsch vieler Menschen im Land.
Die ganzjährige Sommerzeit war 2018 eingeführt worden, um sich an europäische Handelspartner wie Frankreich und Spanien anzupassen. Viele Menschen im Land beklagten sich seitdem aber, dass ihr Tag im Dunkeln begann, weil die Sonne gemessen an der offiziellen Uhrzeit später aufging. Hunderttausende hatten deshalb in Marokko eine Petition gegen die Sommerzeit unterschrieben. Von der Regierung heißt es jetzt, man kehre zum natürlichen Lebensrhythmus zurück.
Auch in der EU fordern viele, die Uhren nicht mehr umzustellen. Die MItgliedsländer können sich aber nicht darauf einigen, ob dann dauerhaft die Normalzeit oder die Sommerzeit gelten soll.
Diese Nachricht wurde am 19.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
