Schlepperboote
Mauretanische Küstenwache fängt mehr als 1.000 Migranten innerhalb von zehn Tagen ab

Mehr als 1.000 Migranten sind Behördenangaben zufolge in den vergangenen zehn Tagen von Booten vor der Küste Mauretaniens abgefangen worden.

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    Angesichts dieses Anstiegs könnte das Ausmaß der irregulären Migration in diesem Jahr ein noch nie dagewesenes Niveau erreichen, hieß es von Seiten der mauretanischen Küstenwache. Mehrere der abgefangenen Boote seien von den Nachbarländern Gambia und Senegal aus gestartet, sagte ein europäischer Diplomat der Nachrichtenagentur AFP. Die festgesetzten Migranten seien in neue, EU-finanzierte Aufnahmezentren im Land gebracht worden. Dort sollen sie registriert und ihr Anspruch auf Schutzbedürftigkeit festgestellt werden.
    In den vergangenen Jahren kamen tausende Migranten beim Versuch ums Leben, per Boot von afrikanischen Ländern aus auf die zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln zu gelangen.
    Diese Nachricht wurde am 09.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.