Drohnenvorfall in Leipzig
Medienbericht: Bundesregierung plant Maßnahmenpaket gegen Russland

Die Bundesregierung sieht einem Medienbericht zufolge Russland hinter dem Drohnenvorfall in Leipzig und bereitet Strafmaßnahmen vor.

    Ukrainische Antonov parken auf dem Flughafen Leipzig/Halle.
    Ukrainische Frachtflugzeuge am Flughafen Leipzig/Halle (picture alliance/dpa/Hendrik Schmidt)
    Wie die "Welt am Sonntag" und das Portal "Politico" melden, plant die Bundesregierung in den kommenden Tagen, Moskau offiziell für den versuchten Sprengstoffdrohnenanschlag von Anfang August verantwortlich zu machen. Gleichzeitig sollen umfangreiche Sanktionen gegen Russland angekündigt werden. Dabei handele es sich um eine Kombination aus direkten Maßnahmen Deutschlands und neuen EU-Sanktionen. Die Ankündigung ist dem Bericht zufolge für Anfang kommender Woche geplant.
    Bundeskanzler Merz hatte am vergangenen Donnerstag erklärt, dass die Bundesregierung die Verantwortlichen des Vorfalls in Kürze benennen werde.
    Diese Nachricht wurde am 29.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.