
"Politico" und das "Wall Street Journal" berichten unter Berufung auf Regierungskreise, Ratcliffe habe die russische Führung vor einem Angriff auf NATO-Verbündete gewarnt. Vor allem mit Blick auf die nordöstlichen Bündnispartner im Baltikum blickten die USA mit Sorge auf eine mögliche Eskalation. Außerdem habe Ratcliffe den Kreml gedrängt, seine militärische und finanzielle Unterstützung für den Iran zu reduzieren.
Kremlsprecher Peskow hatte bestätigt, dass Ratcliffe für Gespräche zwischen den Geheimdiensten nach Moskau gekommen war. Inhaltliche Details nannte er nicht. Die letzte bekannte Reise eines Direktors des US-Auslandsgeheimdienstes CIA nach Moskau lag fünf Jahre zurück.
Diese Nachricht wurde am 27.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
