
Die Nachrichtenagentur Reuters schreibt, die hohe Zahl der Opfer sei auf mangelnde Sicherheitsvorkehrungen und fehlende Ausrüstung für Rettungsarbeiten zurückzuführen. Laut der Nachrichtenagentur AFP werden zahlreiche Personen vermisst.
Der Sudan gehört zu den größten Goldproduzenten Afrikas. In dem Land herrscht seit April 2023 ein Bürgerkrieg zwischen der Armee und der paramilitärischen RSF-Miliz. Beide Kriegsparteien finanzieren sich zu großen Teilen über den Goldhandel. Der Bundesstaat West-Kordofan, in dem sich das Grubenunglück ereignet hat, wird von der RSF-Miliz kontrolliert.
Diese Nachricht wurde am 16.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
