
Unter den Opfern sind demnach auch Zivilisten. Die Huthis kontrollieren weite Teile des Jemen, darunter die Hauptstadt Sanaa sowie Gebiete an der Grenze zu den saudi-arabischen Provinzen am Roten Meer. Die vom Iran unterstützten militanten Islamisten hatten Ende Juli eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien angekündigt und seither auch Öl-Tanker im Roten Meer angegriffen. Attackiert wurden auch Öl-Anlagen auf saudischem Territorium selbst.
Eine von Riad angeführte Militärkoalition hatte seit 2015 die international anerkannte jemenitische Regierung im Kampf gegen die Huthis unterstützt. Nach einer von der UNO vermittelten Waffenruhe waren die Kämpfe sieben Jahre weitgehend zum Erliegen gekommen, bevor sie im Juli wieder aufflammten.
Diese Nachricht wurde am 05.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
