
Die Organisation "Save the Children" hat trotz erschwerter Bedingungen im Katastrophengebiet an der Grenze zwischen China und Nepal damit begonnen, Hilfsgüter zu verteilen. Geschäftsführer Westphal
sagte im Deutschlandfunk
, der Verkehr sei vielerorts zwar blockiert und die Logistik schwierig. Man habe aber erfahrene Mitarbeiter, und die Koordination mit den Behörden sei geregelt und funktioniere. Man könne in einem ersten Schritt rund 1.000 Familien mit Betten, Moskitonetzen und Haushaltsgegenständen versorgen.
Schutz- und Spielräume für Kinder eingerichtet
Für Kinder richte man Schutz- und Spielräume ein. Viele Kinder seien geschockt von der Katastrophe - vor allem diejenigen, die von ihren Familien getrennt seien. Man habe aber gestern zum Beispiel erste Kinder wieder mit ihren Angehörigen zusammenbringen können, betonte Westphal.
Aus Furcht vor einer neuerlichen Flutwelle aus einem neu entstandenen Stausee waren die Such- und Rettungsarbeiten am Freitag stundenlang unterbrochen worden. Die Suche nach weiteren Überlebenden wird durch zerstörte Straßen und meterhohen Schlamm erschwert.
Bundeskanzler Merz kondoliert
Er habe mit tiefer Betroffenheit von der schweren Flutkatastrophe erfahren, schrieb Merz in seinem Kondolenztelegramm an den Ministerpräsidenten von Nepal, Balendra Shah. Seine Gedanken seien bei den Opfern, ihren Familien und allen Menschen, die durch die Katastrophe ihr Zuhause verloren hätten. In dem Schreiben an Chinas Staatspräsidenten Xi Jinping drückte Merz ebenfalls seine große Bestürzung angesichts des Ausmaßes des Unglücks aus. Seine Gedanken seien in diesen schweren Stunden bei den Opfern und allen von der Katastrophe betroffenen Menschen.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm:
Diese Nachricht wurde am 29.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
