
Außenminister Khanal erklärte, das Ausmaß der Katastrophe übersteige die Kapazitäten des Landes. Das Wichtigste sei zunächst, so viele Menschen wie möglich zu retten. Außerdem benötige man Kühlmöglichkeiten, um Leichen über längere Zeit zu lagern. Die Zahl der bestätigten Toten ist inzwischen auf mehr als 730 gestiegen. In dem Katastrophengebiet an der Grenze zwischen Nepal und China werden noch etwa 3.000 Menschen vermisst. Darunter sind auch mehrere Deutsche. Die Suche nach Überlebenden wird durch Regen und dichten Nebel erschwert.
In Nepal bemühen sich Helfer auch um die Rettung von mehr als hundert Arbeitern, die durch die Sturzflut in einem Tunnel eines Wasserkraftwerks eingeschlossen wurden. Unterstützt werden sie von Spezialisten aus Indien und China.
Die Rettungsarbeiten in Tibet wurden dagegen unterbrochen. Infolge eines Erdrutsches hatte sich ein neuer See gebildet. Rettungsteams wurden deswegen in sicherere Gebiete abgezogen.
Diese Nachricht wurde am 30.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
