Nach Sturzflut
Mehr als 750 Tote im Himalaya bestätigt - Suche nach Verschütteten gestaltet sich schwierig

Die Suche nach Überlebenden der Sturzflut in Nepal und Tibet gestaltet sich weiter schwierig. In Tibet wurden die Rettungsarbeiten unterbrochen, weil sich infolge eines Erdrutsches erneut ein See aufgestaut hat. Wegen der Gefahr eines Dammbruchs wurden die Einsatzkräfte in ein sicheres Gebiet abgezogen.

    Eine Drohnenaufnahme zeigt Rettungskräfte, die im Distrikt Nuwakot in Nepal das Gebiet beschädigte Gebäude inspizieren. Die Häuser stehen tief im Schlamm.
    Rettungskräfte inspizieren beschädigte Gebäude nach der Sturzflut im Distrikt Nuwakot in Nepal (picture alliance / AP Photo / Rajesh Kumar Singh / Rajesh Kumar Singh)
    In Nepal wird die Suche nach ⁠Verschütteten durch Regen und dichten Nebel erschwert. Helfer bemühen sich um die Rettung von mehr als hundert Arbeitern, die durch die Sturzflut in einem Tunnel eines Wasserkraftwerks eingeschlossen wurden.
    Die Regierung Nepals bat die internationale Gemeinschaft um Hilfe. Außenminister Khanal erklärte, das Ausmaß der Katastrophe übersteige die Kapazitäten des Landes. Das Wichtigste sei zunächst, so viele Menschen wie möglich zu retten. Außerdem benötige man Kühlmöglichkeiten, um Tote über längere Zeit zu lagern.
    Die Zahl der bestätigten Toten ist inzwischen auf mehr als 750 gestiegen. In dem Katastrophengebiet werden noch etwa 3.000 Menschen vermisst. Darunter sind auch mehrere Deutsche.

    Aus dem Deutschlandfunk-Programm:

    Viele stehen vor dem Nichts – Überleben und leben nach der Sturzflut in Nepal
    Katastrophe in Nepal: Die Rolle des Klimawandels im Himalaya
    Diese Nachricht wurde am 30.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.