
In den vergangenen Wochen nahm die Ausbreitung rasant zu: Anfang August waren erst knapp 250 Fälle in sieben europäischen Ländern registriert, wie das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) mitteilte. Die weitaus meisten Fälle gibt es in Italien, gefolgt von Griechenland und Spanien. In Deutschland sind nur zwei Fälle bekannt. Die Behörde betonte jedoch, es handele sich nicht um eine umfassende Darstellung des Übertragungsgeschehens.
Das Virus infiziert hauptsächlich Vögel, vor allem durch Stechmücken, es kann aber auch auf Menschen übertragen werden. Die meisten Fälle verlaufen symptomlos, 20 Prozent der Infizierten entwickeln eine grippeähnliche Erkrankung, genannt West-Nil-Fieber. Nur etwa jede hundertste infizierte Person erkrankt nach Angaben des Robert Koch-Instituts schwer.
Diese Nachricht wurde am 05.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
