
Wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldet, muss die 55-Jährige jedoch nicht ins Gefängnis; sie steht stattdessen unter gerichtlicher Aufsicht und darf die Türkei nicht verlassen. Barim wurde demnach von einem Gericht in Istanbul wegen "Beihilfe zum Umsturzversuch" schuldig gesprochen. Sie habe Künstler ihrer Agentur dazu gedrängt, sich an den damaligen Protesten zu beteiligen, hieß es. Barim weist die Vorwürfe zurück.
Die weitgehend friedlichen Demonstrationen hatten sich zunächst gegen ein Bauprojekt im Istanbuler Gezi-Park gerichtet und später gegen die autoritäre Politik des damaligen Ministerpräsidenten und heutigen Präsidenten Erdogan. Die Proteste waren brutal niedergeschlagen worden.
Diese Nachricht wurde am 12.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
