Klimawandel
Mehr Flüchtlinge durch Naturkatastrophen als durch Konflikte

Durch Naturkatastrophen werden weltweit mehr Menschen zum Verlassen ihrer Heimat gezwungen als durch Konflikte.

26.01.2024
    Eine Frau mit zwei Kindern bringt sich vor der Flut in Dhaka in Sicherheit
    Eine Frau mit zwei Kindern bringt sich vor der Flut in Dhaka in Sicherheit. (Archiv) (picture alliance / dpa)
    Wie die Internationale Organisation für Migration mitteilte, wurden im Jahr 2022 durch Überschwemmungen, Dürren und andere Katastrophen global 32,6 Millionen Menschen zu Binnenflüchtlingen gemacht. Das sei ein so großer Zuwachs wie niemals zuvor. Damit werde der Klimawandel, der für viele der Ereignisse verantwortlich sei, zur Hauptursache für Vertreibung, sagte Generaldirektorin Pope. Sie forderte ein sofortiges Eingreifen der internationalen Gemeinschaft, damit diese Vertreibungen nicht dauerhaft werden.
    Die IOM-Leiterin äußerte sich auf dem Globalen Forum für Migration und Entwicklung in Genf, an dem mehr als 1.200 Delegierte von Regierungen, internationalen Organisationen, aus dem privaten Sektor und der Zivilgesellschaft teilnehmen.
    Diese Nachricht wurde am 24.01.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.