
Das gab Bundesinnenminister Dobrindt nach einem Treffen am Rande der EU-Innenministertagung in Nikosia bekannt. Zu der Arbeitsgruppe gehören Deutschland, Österreich, Dänemark, die Niederlande und Griechenland. Ziel ist es laut Dobrindt, einen Fahrplan zu entwickeln und noch in diesem Jahr Vereinbarungen mit Drittstaaten zur Errichtung von Rückführungszentren abzuschließen. Dorthin sollen ausreisepflichtige Asylbewerber gebracht werden, die nicht in ihre Heimat- oder Herkunftsländer abgeschoben werden können. Zu möglichen Partnerländern außerhalb der EU gab es noch keine Angaben.
Menschenrechtsorganisationen warnten bereits vor einer Auslagerung europäischer Verantwortung in Drittstaaten, unklaren Haftbedingungen und eingeschränktem Rechtsschutz für Betroffene.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
EU-Innenminister: Diskussion um „Return Hubs“, Abschiebungen, Wiederaufbau
Diese Nachricht wurde am 22.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
