Migration
Mehrere Tote an italienischen Küsten angeschwemmt

An italienischen Küsten sind in den vergangenen Tagen mehrere Leichen angeschwemmt worden.

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    Nach Angaben der Behörden wurden an Stränden auf Sizilien und in der Region Kalabrien 15 Tote gefunden. Es wird vermutet, dass es sich um Migranten handelt, die beim Versuch, das Mittelmeer zu überqueren, ums Leben gekommen sind.
    Die Fahrt über das Mittelmeer nach Europa gilt im Winter wegen der Stürme und des hohen Wellengangs als besonders gefährlich. Migranten werden von Schleppern aus Ländern wie Libyen und Tunesien oft in nicht seetauglichen Booten auf den Weg geschickt. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration wurden seit Jahresbeginn ​im zentralen Mittelmeer knapp 500 Menschen als tot oder vermisst erfasst. Hilfsorganisation befürchten, dass die tatsächliche Zahl deutlich höher ist.
    Diese Nachricht wurde am 18.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.