
Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Mitarbeiter von Hilfsorganisationen. Das Lager in der Provinz Hasakeh war das größte in der Region. Zuletzt lebten dort etwa 24.000 Menschen, hauptsächlich Frauen und Kinder. 15.000 davon waren Syrer, der Rest Ausländer aus rund 40 Staaten, darunter auch Deutsche. Im Zuge des Machtkampfs mit der syrischen Armee waren die kurdischen Kräfte abgezogen, und die Regierung hatte die Kontrolle über das Lager übernommen. In Deutschland warnte die Gewerkschaft der Polizei vor einer möglichen Rückkehr deutscher IS-Dschihadisten. Einige der Islamisten könnten nach jahrelanger Internierung auf Rache sinnen, hieß es.
Diese Nachricht wurde am 12.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
