
Die zweite Kammer des Parlaments, der Senat, stimmte dem Vorhaben von Melonis rechter Dreier-Koalition mit großer Mehrheit zu. Bevor die Änderungen Gesetz werden können, muss noch die Abgeordnetenkammer darüber entscheiden.
In Italien wird aller Voraussicht nach im kommenden Jahr das nächste Mal gewählt.
Die Reform ist umstritten. Im Kern sieht sie vor, dass gemeinsam antretende Parteien eine Art Mehrheitsbonus bekommen, wenn sie bei der Wahl eines neuen Parlaments mindestens 42 Prozent der Stimmen auf sich vereinen können. Die linke Opposition wirft Meloni vor, sich selbst und ihrer Partei Fratelli d'Italia einen Vorteil verschaffen zu wollen. Meloni argumentiert, dass Italien mit einer solchen Änderung stabilere Regierungen bekomme.
Diese Nachricht wurde am 15.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
