Archiv

Mensch gegen MückeDer Kampf geht in die nächste Runde

Die Gelbfiebermücke Aedes aegypti braucht für die Eiablage Eiweiß. Sie sucht es mit Vorliebe in menschlichem Blut, sticht - und überträgt dabei auch Zika. Zika verläuft meist harmlos, doch seit in Brasilien bei Neugeborenen auffällig viele Fälle von Mikrozephalie aufgetreten sind, sorgt das Gespann Mücke-Virus für Panik.

Moderation: Christiane Knoll. Mit Beiträgen von Michael Lange, Gudrun Fischer und Joachim Budde | 28.02.2016

Eine Stechmücke der Art Aedes aegypti
Die Stechmückenart Aedes aegypti ist Überträger des Zika-Virus. (picture alliance /dpa /Gustavo Amador)
Hörtipp: Mensch gegen Mücke - Wissenschaft im Brennpunkt - 28. Feb 16:30 Uhr
Mit Giftkanistern ziehen Soldaten durch Rio, schon hört man von Plänen, Aedes aegypti ganz auszurotten. Tatsächlich fanden in den letzten Jahren erste Feldversuche mit gentechnisch veränderten Mücken der Firma Oxitech statt. Sie gaben ein tödliches Gen weiter, woraufhin 95 Prozent der Nachkommen starben.
Können wir Aedes aegypti wirklich zurückdrängen? Nach Jahrzehnten der Stagnation stehen heute neue Techniken der Mückenkontrolle bereit. Was werden sie ausrichten - und was anrichten? Wissenschaft im Brennpunkt fragt nach.