HRANA
Menschenrechts-Aktivisten: Mehr als 7.000 Tote bei Protesten gegen das Regime im Iran

Im Iran sind nach neuen Angaben von Aktivisten bei der Niederschlagung der Proteste gegen das Mullah-Regime mindestens 7.000 Menschen getötet worden.

    Im nächtlichen Teheran brennen Reifen auf einer Straße. Um das Feuer herum sind maskierte Demonstranten.
    Brennende Reifen auf einer Straße in Teheran (Archivfoto) (imago / Middle East Images / MAHSA)
    Die Zahl könnte noch steigen, teilte die in den USA ansässige Gruppe "Human Rights Activists News Agency" mit. Die iranische Regierung hat bisher von mehr als 3.100 Toten gesprochen.
    Die Proteste begannen am 28. Dezember als Reaktion auf den Verfall der Landeswährung Rial, breiteten sich rasch auf das Land aus und richteten sich zunehmend gegen die iranische Theokratie. Die von HRANA genannten Opferzahlen übertreffen die jeder andere Protest- oder Unruhewelle im Iran in den vergangenen Jahrzehnten.
    Präsident Peseschkian hatte zuletzt Bedauern über den Tod von Demonstranten geäußert, ohne jedoch die Beteiligung von Kräften des Regimes an dem Blutvergießen einzugestehen. Dem Westen warf er im Zusammenhang mit den Protesten Propaganda vor.
    Diese Nachricht wurde am 12.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.