Forschung
Merck und Moderna melden Fortschritte bei mRNA-Impfstoff gegen schwarzen Hautkrebs

Die US-Pharmakonzerne Merck und Moderna melden Fortschritte bei der Entwicklung eines mRNA-Impfstoffes gegen Hautkrebs. Die Unternehmen teilten mit, die dritte und damit letzte Phase einer klinischen Studie habe positive Ergebnisse gezeigt.

    Mitarbeiterin hält eine Flasche mit Impfstoff hoch (Symbolbild)
    Merck und Moderna verzeichnen Fortschritte bei mRNA-Impfstoffen. (Symbolbild) (picture alliance / dpa / Sina Schuldt)
    In der Studie wurden Patienten mit schwarzem Hautkrebs im fortgeschrittenen Stadium mit einem therapeutischen Impfstoff behandelt. Therapeutisch bedeutet, dass der Impfstoff - anders als vorbeugende Vakzine - für die Behandlung bereits erkrankter Personen genutzt wird. Den Angaben von Merck und Moderna zufolge verhindert der Impfstoff mit dem Namen "Intismeran-Autogene" in Kombination mit dem Immuntherapeutikum Pembrolizumab das Wiederauftreten von Melanomen und die Ausbreitung des Krebses auf andere Organe.
    Die Chefmedizinerin der amerikanischen Gesellschaft für klinische Onkologie, Gralow, sprach von einem "gewaltigen Schritt" nach vorn, der das Potenzial der mRNA-Technologie bestätige. An der Studie nahmen mehr als 1.100 Patienten teil, die nach der Entfernung ihrer Tumore in zufällige Gruppen aufgeteilt wurden.
    Diese Nachricht wurde am 20.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.