Nach Landtagswahl
Merz droht CDU-Politikern in Magdeburg bei Votum für AfD-Kandidaten mit Parteiausschluss

Bundeskanzler Merz hat sich auf dem Deutschlandtag der Jungen Union mit klaren Worten von Linkspartei und AfD abgegrenzt. ‌

    Das Bild zeigt einen noch fast leeren Landtag von Sachsen-Anhalt in Magdeburg.
    Blick in den Landtag vor der konstituierenden Sitzung des Landtags von Sachsen-Anhalt. (Jan Woitas / dpa)
    Mit Blick auf ⁠Berlin erneuerte Merz die Aufforderung an SPD und Grüne, ​keine Landesregierung mit der Linkspartei anzustreben. Wer wolle, dass die Demokratie geschützt bleibe, dürfe mit Linksradikalen keine Gespräche führen und schon einmal gar nicht in eine Koalition eintreten, meinte Merz.
    Mit Blick auf Sachsen-Anhalt drohte der ⁠CDU-Vorsitzende Abgeordneten seiner Partei mit einem Ausschluss, sollte es eine Zusammenarbeit mit der AfD geben. Wer der Meinung sei, solche Leute in Staatsämter wählen zu sollen, der habe in der CDU Deutschlands nichts zu suchen. Hintergrund ist die Vermutung, ⁠dass ⁠auch CDU-Abgeordnete im Landtag in Magdeburg für den neuen Landtagspräsidenten ⁠Rausch von der AfD gestimmt haben ⁠könnten.
    Diese Nachricht wurde am 17.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.