
Man beobachte Vetternwirtschaft, Chaos, Grabenkämpfe und Missbrauch öffentlicher Ämter und Gelder, sagte Merz auf dem CDU-Bundesparteitag in Stuttgart. Die AfD tue so, als sei sie eine Alternative zur politischen Mitte, entpuppe sich aber als grandioser Selbstbedienungsladen. Merz bekräftigte die Abgrenzung von der AfD und rief dazu auf, den Kampf gegen Rechtsradikalismus aufzunehmen. Die AfD steht in der Kritik, weil etliche Abgeordnete Familienangehörige von Parteikollegen als Mitarbeiter beschäftigen.
Zum Auftakt seiner Rede hatte Merz einen Schwerpunkt auf die Außenpolitik gelegt. Er rief zu einem starken Europa auf. Man biete eine Alternative zu Imperialismus und Autokratie. Merz verwies auch auf die angespannten transatlantischen Beziehungen. Zugleich erklärte er, sich weiter für ein enges Verhältnis mit den USA einzusetzen.
Am Nachmittag stellt sich Merz auf Bundesparteitag zur Wiederwahl als CDU-Vorsitzenden.
Diese Nachricht wurde am 20.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
